Ingwer Tee

Ingwer ist schon seit sehr langer Zeit im asiatischen Raum für seine Wirkung bekannt. Er wird als Gewürz, als Ingwer Tee oder als Ingwer Wasser genutzt. Ingwer ist eine traditionelle Gewürz- und Heilpflanze, die ursprünglich aus Zentral- und Südostasien kommt. Die ausdauernde Staude hat einen kräftigen, am Boden kriechenden, knolligen Wurzelstock. Botanisch gehört Ingwer zu den Gewürzlilien und wächst ausschließlich in Regionen mit tropischem und subtropischem Klima.

Ingwer wird schon seit sehr langer Zeit in der traditionellen Chinesischen Medizin und im Ayurveda, der Jahrhundertealten Erfahrungsmedizin Indiens genutzt. Auch die alten Seefahrer nutzen  den Ingwer als Mittel gegen die Seekrankheit. Durch die arabischen Händler fand dieses Gewürz seinen Weg nach Europa, wo es die Römer und die Griechen für sich als vitalisierendes Lebensmittel entdeckten. Ab dem neunten Jahrhundert kam der Ingwer auch im deutschsprachigen Raum an.

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Ingwer ist eine tolle Knolle – vielseitig und dazu echt lecker: Hühnersuppe, Pfannengemüse oder Keksen gibt er das gewisse Extra. Ingwer hat heute in Deutschland in erster Linie wegen seines exotischen, scharf-würzigen Aromas viele Freunde.

Aber die Knolle ist viel mehr als ein exotisches Gewürz: Sie gehört weltweit zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Nicht umsonst ist Ingwer seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der indisch-asiatischen Gesundheitslehre.

Wirkung von Ingwer Tee

Untersuchungen haben die heilende Wirkung von Ingwer nachgewiesen.  Seine Scharfstoffe (Gingerol, Shogaol) und sein ätherisches Öl geben der Pflanze ihren Geschmack und Geruch sowie ihre Wirkung. Auch in der westlichen Welt ist Ingwer mittlerweile offiziell als heilsame Wurzel anerkannt: 1997 wurde er für das Indikationsgebiet „Dyspeptische Beschwerden“ (Völlegefühl, Magenkrämpfe, Bauchschmerzen) in das deutsche Arzneimittelbuch aufgenommen (Glossar4). Und von der KOMMISSION E (Glossar1) wurde Ingwer positiv für das Indikationsgebiet „Verhinderung von Reisekrankheiten“ monographiert – das heißt, seine Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Das Deutsche Gesundheitssystem erkannte immer mehr die heilende Wirkung dieser würzigen Knolle, so dass ab dem Jahr 1997 der Ingwer in der Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel und in das Deutsche Arzneibuch erfasst wurde. Seitdem ist es offiziell: Ingwertee ist gesund.

Ingwer hat entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt dadurch positiv bei rheumatischen Beschwerden. In der modernen Naturheilkunde wird Ingwer vor allem als Magenmittel eingesetzt. Daneben kann Ingwer die Blasentätigkeit fördern, Gasansammlungen beheben und die Galle anregen – was insgesamt viele Stoffwechselstörungen verbessert oder sogar beseitigt. Bei Erkältungen tut eine Tasse wärmender Ingwertee gut. Selbst äußerlich hat Ingwer eine wohltuende Wirkung – eine Massage mit Ingweröl bessert Arthrosebeschwerden.

Ingwertee hilft bei Erkältungen.

Das liegt daran, dass Ingwer viele Scharfstoffe und ätherischen Ölen enthält, die auch als Shogaole und Gingerole bezeichnet werden. Die Scharfstoffe dieser Gewürzknolle heizen den Körper von innen auf und regen die Durchblutung an.

Somit ist es den Krankheitserregern kaum mehr möglich, dass sie sich in den Schleimhäuten einnisten können. Ingwertee ist gesund, weil damit nicht nur die Erkältungen behandelt, sondern auch vorgebeugt werden können. Die würzige Knolle wirkt im Körper nämlich entzündungshemmend und antibakteriell.

Ingwertee hilft bei Erkältungen auch, weil aufgrund der scharfen Inhaltsstoffe der Schüttelfrost abnimmt. Dabei stellt sich eine wohlige Wärme ein, was auch gerade im Winter sehr willkommen ist. Ingwertee hilft bei Erkältungen, weil der Schnupfen gelindert wird, da die Schleimhäute befreit werden.

Die Hals- und Kopfschmerzen verschwinden, weil Ingwertee hilft bei Erkältungen. Ingwertee hilft bei Erkältungen, wie Herpes. Dabei wird dieser Virus durch die desinfizierenden, antiviralen Inhaltsstoffe abgetötet.

Zuletzt verschwinden damit auch die Bläschen. Fieber kann gesenkt werden, da Ingwertee hilft bei Erkältungen dieser Art. Ingwertee hilft bei Erkältungen, wenn beispielsweise fünf dünne Ingwerscheiben mit heißem Tee aufgegossen und dann getrunken werden.

Inwertee wirkt schmerzstillend

Ingwertee ist gesund, aufgrund seiner schmerzstillenden Eigenschaften beim Bewegungs- und Stützapparat des Körpers. Dabei hilft dieser würzige Aufgusstee die rheumatischen Schmerzen zu lindern.

Die ziehenden, reißenden und fließenden Schmerzen bei den Knochen, Muskeln, Organfunktionen und Kollagenen, sowie die damit einhergehenden Bewegungseinschränkungen lassen nach. Ingwertee ist gesund, auch bei rheumatischen Erkrankungen, die verschleißbedingt sind, wie Arthrose.

Ingwertee hilft bei Sodbrennen

Ingwertee wirkt entspannend auf die Muskeln, die sich an den Wänden der Speiseröhre befinden und wirkt damit entspannend. Hier ist es am besten rohen Ingwer aufzugießen. Allerdings sollte der Ingwertee nur in Maßen zu sich genommen werden.

Ein übermäßiger Genuss dieses würzigen Aufgussgetränks kann als Nebenwirkung zur Folge haben, dass das Sodbrennen nicht verschwindet oder entsteht, wenn es vorher nicht da war.

Inwertee senkt den Blutdruck

Ingwertee ist gesund, weil der Blutdruck gesenkt werden kann. Das Besondere an dieser würzigen Knolle ist, dass sie aufgrund ihrer Wirkung den Kalziumkanal blockiert. So gelangt der Mineralstoff wieder ins Herz und der Blutdruck wird nicht erhöht.

Übelkeit in der Schwangerschaft

Ingwertee in der Schwangerschaft kann bei den betroffenen Frauen gegen Übelkeit helfen. Jedoch sollte der Ingwertee in der Schwangerschaft nur in Maßen genossen werden. Ingwertee in der Schwangerschaft kann auch vorzeitig Wehen auslösen, was vor Ablauf der Schwangerschaft ungünstig für die Entwicklung des Babys wäre.

Ist jedoch der Geburtstermin bereits überschritten, so hilft Ingwertee in der Schwangerschaft die Geburt mit Wehen in Gang zu bringen. Was den Ingwertee in der Schwangerschaft angeht, ist es insgesamt wichtig, dass jede schwangere Frau selbst auf ihren Körper hört. Bei der Aufklärung bezüglich des Ingwertees in der Schwangerschaft stehen gerne die Hebamme, sowie der behandelnde Arzt beratend zur Seite.

Ingwertee bei Reiseübelkeit

Aber auch bei Reiseübelkeit hilft der Ingwertee. Die Inhaltsstoffe bewirken, dass der Brechreiz, sowie das flaue Gefühl in der Magengegend abnehmen. Damit die Wirkung hier erhalten bleibt, sollte mindestens alle vier Stunden Ingwertee getrunken werden.

Ingwertee bei Verstopfung und Blähungen

Auf den Ingwertee sollte zurückgegriffen werden, wenn man Verdauungsbeschwerden wie Verstopfungen und Blähungen hat. Die Scharfstoffe dieser würzigen Knolle lindern nicht nur Schmerzen, sondern beruhigen auch den Magen.

Die Shogaole und die Gingerole kurbeln die Gallensaftproduktion an und sorgt dafür, dass die Fettverdauung schnell vorangeht. Ingwertee ist gesund, besonders, nachdem fettreiches Essen genossen wurde.

Nebenwirkung von Ingwer Tee

In den folgenden Fällen sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ingwer Tee trinken.

  • unter Experten wird kontrovers diskutiert, ob der Genuss von Ingwer Tee während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit mit negativen Folgen verbunden ist.
  • wer an Gallensteinen Blutgerinnungshemmer einnimmt sollte vor dem Genuss von Ingwer Tee den Arzt fragen.
  • wer an einem empfindlichen Magen leidet, sollte auf Ingwer verzichten

Bestandteile von Ingwer

In den unscheinbaren Knollen steckt ein wahres Feuerwerk an Inhaltsstoffen: Zahlreiche Vitamine und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Eisen sowie überdurchschnittlich viele ätherischen Ölen, von dem Ingwer etwa etwa 0,6 bis 3% enthält.  Der einzigartige Duft des Ingwers entsteht durch sein komplexes, essentielles Öl, das 1 – 2,5 % des getrockneten Rhizoms ausmacht.

Hauptbestandteile

  • a-Zingiberen, b-Bisabolen, Sesquiphellandren,
  • ar-Curcumen
  • weitere Sesquiterpenkohlenwasserstoffe
  • Zingiberol, was vermutlich für den Geruch des ätherischen Öls verantwortlich ist.

Nebenbestandteile:

  • Monoterpene (Camphen, Cineol, Limonen, Myrcen,
  • Phellandren, a-Pinen, b-Pinen, Citral, a-Terpineol).
  • Auch Citral und a-Terpinol tragen zum typischen Ingwer-Geruch bei.

Nicht-flüchtiger Scharfstoff Gingerol

Die zwei bekanntesten Gruppen der scharfen Bestandteile sind Gingerol und Shogaol. Gingerole, die nur im frischen Ingwer vorhanden sind, verwandeln sich durch Hitze und Trocknung in die noch schärferen Shogaole. Die Verwandlung vom frischen zum getrockneten Zustand ist für seine therapeutische Wirkung immens wichtig

Gingerol geht bei der Lagerung in Shoagol über. Es hat einen schärferen Geschmack als Gingerol. Mit Dauer der Lagerungszeit wird der scharfe Geschmack von Ingwer stärker. Bei ungeeigneten Lagerbedingungen entstehen Zingeron und Aldehyde, welche die Geruchsqualität beeinträchtigen. Ein hoher Gehalt an Zingeron weist zudem auf minderwertige Ware hin.

Makro- und Mikronährstoffe im Ingwer

Die Makro- und Mikronährstoffe von Ingwer beinhalten Proteine, Fette, Kohlenhydrate, viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen oder Gewürzen wird frischer Ingwer schon immer auch als Gemüse gegessen. Ingwer enthält große Mengen an Kalium, Phosphor, Vitamin C und Riboflavin. Obwohl Gingerol oder Zingiberol seine Hauptbestandteile sind, spielen viele anderer Stoffe (Synergisten) eine große Rolle.

 Zubereitung von Ingwertee

Damit Sie die Vorteile des Ingwers bei einer anbahnenden Erkältung, bei Verdauungsbeschwerden nutzen können, sollten Sie auch wissen, wie man einen Ingwer Tee zubereitet. Sie können den Ingwer Tee bei Online bei Amazon oder im Geschäft kaufen. Das ist die bequemste Art, um den Ingwer Tee zu kochen. Oder Sie können den Ingwer Tee frisch zubereiten.

Für die Zubereitung von einem Liter Ingwer Tee mit Zitrone brauchen Sie

  • 60-80 Gramm frischen Ingwer
  • eine ungespritzte Zitrone oder frischen Zitronensaft
  • Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup zum süßen

Der Ingwer wird in feine Scheiben geschnitten und in die Teekanne gegeben. Alternativ dazu können Sie den frischen Ingwer auch raspeln. Dazu gibt es spezielle Ingwer Reiben bei Amazon.

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Die Zitrone schneiden Sie ebenfalls in Scheiben und geben Sie in die Teekanne. Sie können die Zitrone auch auspressen und den Saft in die Teekanne füllen. Anschließend wird das kochende Wasser in die Teekanne gefüllt. Den Ingwer Tee lässt man 5 Minuten ziehen. Je länger der Tee zieht, desto schärfer wird er.

Wenn Sie Honig zum süßen verwenden, dann sollte der Tee bereits die Trinktemperatur erreicht haben. Bei einer Temperatur von über 38 bis 40 Grad gehen die wertvollen Wirkstoffe, die im natürlichen Honig vorhanden sind, verloren.